Pixelfehler

 

Wenn eine Kamera mehrere Millionen Pixel (Sensorzellen) hat, kann schon mal  eine der Zellen ein "Blindgänger" sein. Wegen der Zusammenfassung mit den umliegenden Zellen (um ein Farb-Pixel zu berechnen) enthalten dann einige Pixel des fertigen Fotos eine falsche Information.

Das fällt natürlich nur dann auf, wenn diese Pixel sich auf einer größeren (dunklen) Bildfläche befinden. Bei Bildern mit vielen Details sind solche Fehler kaum zu erkennen.  


Ausschnittvergrößerung

Wenn man aber erst einmal weiß, dass an einer bestimmten Stelle aller Bilder immer eine Fehlstelle ist, dann kann einen das schon ärgern.


Pixelfehler im Detail


 

Feststellen kann man die Fehlerfreiheit seiner Kamera ganz einfach. Dazu muss man nur eine Aufnahme bei völliger Dunkelheit machen und dann 1:1 am Bildschirm ansehen.

Im Gegensatz zu TFT-Bildschirmen gibt es bei Kamera-Sensoren keine "Anzahl erlaubter Pixelfehler". Da sie sich nicht bei allen hergestellten Kamera-Sensoren völlig vermeiden lassen, werden bei den betroffenen Sensoren solche Zellen einfach "totgelegt", so dass sie nicht mehr auffallen.

Zur gewissenhaften Endkontrolle einer Kamera beim Hersteller sollte grundsätzlich eine Überprüfung auf Pixelfehler gehören. Sowohl meine erste Canon Ixus 400 als auch die wegen der Rand-Unschärfe reklamierte hatten (an verschiedenen Stellen) solch einen Fehler! Im Internet beklagen auch andere Käufer das Problem. Als ehemaliger Qualitäts-Manager ("Wer ist H.H.?") verdichtet sich bei mir der Verdacht, dass Canon zwar hervorragende Kameras entwickelt, in der Fertigungsqualität und -Kontrolle aber offenbar Probleme hat.

Mich würde mal interessieren, ob dies auch ein Problem anderer Hersteller ist. Oder sind die Käufer anderer Kameras unkritischer?

 


Zur Startseite

Letzte Überarbeitung: 18.01.2005