| Monitor-Testbild |
Achtung! Wenn hier links kein Menü gezeigt wird, bitte Menü anklicken! |
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Besonders dann, wenn ein Monitor zur
Bildbearbeitung benutzt wird, muss man sich darauf verlassen können,
dass er wirklich optimal justiert ist. Sonst sind evtl. alle von
uns bearbeiteten Bilder auf einem "richtigen" Monitor zu
dunkel oder haben
einen Farbstich. →
Beispiel Deshalb sollten Monitor und PC regelmäßig nach den folgenden Regeln aufeinander abgestimmt werden! Erst danach darf der Drucker justiert werden! |
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Grundeinstellung |
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Besonders die TFT-Bildschirme von Notebooks werden hier Probleme haben. Die Zahlen geben übrigens die Helligkeitsstufen an, die einem Digitalbild zur Verfügung stehen. (1 = Schwarz; 256 = Weiß ) →Mehr Infos |
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Wenn dein Monitor diese Bedingungen nicht
erfüllt, ist er für eine Bildbearbeitung nicht geeignet!
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Hier gleich mal ein praktisches Beispiel Wenn auf diesem
Bild-Ausschnitt der schwarze Kreis im Schattenbereich deutlich zu sehen
ist, dann ist der Monitor zu hell oder der Gammawert zu niedrig ("flau") eingestellt. Der pechschwarze
Hintergrund des Testbildes (ganz oben) ist dann bestimmt nur dunkelgrau!
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TFT-Bildschirme TFT haben zwar kein Problem mit
Bildschirmverzerrungen (sh. unten), aber dafür andere. Richtungsabhängigkeit: Auch wenn man schräg (+/- 45°)
auf die Testbilder sieht, dürfen sie sich nicht ändern! So muss z.B. die obige
Graustufentreppe auch von schräg oben völlig gleich aussehen. |
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Darstellung geringer Farbnuancen |
Hier geht es darum, ob der Monitor auch leichte Farb-Unterschiede zeigen kann! Auf einem guten Monitor ist das obere Rechteck leicht grünlich, das untere leicht rötlich. Das mittlere ist neutralgrau. Aus jeder Blickrichtung müssen die Farben völlig gleich sein! Ein billiger TFT-Bildschirm wird hier zweifellos kapitulieren! Sicherlich kann man die Farben sehen, wenn man schräg darauf sieht .... aber dann können oben X, Y und Z nicht mehr differenziert werden! Also Vorsicht bei der
Bildbearbeitung, besonders bei einer Farbkorrektur! |
Nur wirklich gute (teure) TFT-Bildschirme haben keine Problem mit zarten Farbnuancen. Die zeigen auch den leicht gelblichen Hintergrund dieser beiden Zeilen! |
Pixelfehler |
TFT-Bildschirme haben manchmal ein Problem, das Röhrenmonitore nicht kennen: Pixelfehler. Im Gegensatz zu den Sensoren von Digitalkameras sind einzelne Fehlpixel bei Bildschirmen kein Reklamationsgrund. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf davon überzeugen, dass ein Bildschirm fehlerfrei ist! Dazu klickt man in dem Monitor-Testprogramm (80 KB) den vierte Kasten in der zweiten Reihe an und klickt mit der linken Maustaste alle Farben (Weiß, Rot, Grün, Blau, Schwarz) durch. Bei keiner sollte ein einzelnes Pixel fehlen! |
Kontrast TFT-Bildschirme sind häufig extrem kontrastreich und "bunt" eingestellt. Das ist für Textbearbeitung usw. ganz zweckmäßig, aber nicht für die Bildbearbeitung! Als besonders
kritisch hat sich dieses Bild gezeigt. Der darunter gezeigte
Bildausschnitt darf keine leuchtenden Farbkleckse zeigen, sondern nur
relativ gleichmäßige Farbflächen.Der "richtige" Farbton des Anzugs wird in dem Feld darunter gezeigt. Ggf. müssen Kontrast und Farbsättigung entsprechend reduziert werden. |
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| Hauttöne |
Besonders bei Beamern und TFT-Bildschirmen ist die Farbjustierung auf die einwandfreie Wiedergabe von Hauttönen manchmal ein Problem. Dazu hier ein Bild, das sich durch kräftiges Blau und Grün als besonders schwierig erwiesen hat. Wenn hier die Farben stimmen, dann sind auch die Farben der anderen Bilder ok! Der Hintergrund dieses Textes sollte dann rein weiß, der Hintergrund des linken Menüs völlig neutral grau sein! Zur Justierung klickt man mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bildschirmbereich und wählt dann nach "Eigenschaften > Einstellungen > Erweitert" den Kartenreiter, mit dem die Farben verändert werden können (ist bei jeden PC anders!). Was dann folgt, ist viel Fummelei, ggf. auch noch mit einzelnen Farben!
Wer es noch gründlicher machen will, kann ein
kostenloses Programm herunterladen. Download :
www.hex2bit.com/products |
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Röhrenmonitore
Bildschirmverzerrungen usw. |
| Röhrenmonitore sollten natürlich alle
obigen Tests bestehen, was z.T. aber problemloser ist als bei TFT-Bildschirmen.
Dafür kennen letztere ein anderes Problem nicht: Verzerrungen
und Randunschärfe. Wer sich unglücklich machen will .... mit dem Monitor-Testprogramm (80 KB) kann die Randschärfe, Verzerrungsfreiheit usw. überprüft werden. Bei Aufruf des Programms sollten alle Kreise einwandfrei rund und die Linien auch am Rand völlig parallel sein! Bei Aufruf des dritten Kastens in der zweiten Reihe sollten der Text an allen Stellen des Bildschirms gleich scharf sein! |
Beamer
| Viele Beamer sind eigentlich für eine
"Diashow" nicht wirklich geeignet. Die Farbwiedergabe ist enttäuschend,
schwarz ist nicht richtig schwarz, die Brillanz ist weg, wenn der Raum
nicht völlig dunkel ist ... Aber vielleicht ist DEIN Beamer ja sehr viel besser! Zumindest der obige Graustufen-Test sollte bestanden werden. Wer höhere Ansprüche stellt, kann noch das Monitor-Testprogramm (80 KB) verwenden. Interessant ist hier zunächst der große Kreis. Er sollte möglichst exakt rund sein! Das Thema Graustufen kann dann sehr gut mit dem ersten Kasten in der zweiten Reihe bewertet werden. Auf einem guten Monitor heben sich (fast) alle "%"-Rechtecke (wenn auch ganz schwach) vom Untergrund ab. Zeigt dein Beamer das auch? Vermutlich nicht .... Die Darstellung geringer
Farbnuancen (sh. Testbild oben) lässt häufig zu wünschen übrig. |
LCD- und Plasma-(TV)Bildschirme
Zunehmend werden Digitalbilder auch auf
großen TV-Bildschirmen betrachtet. Sie können natürlich - wie oben
geschildert - auf Farbwiedergabe und Graustufen-Wiedergabe getestet
werden. Überprüft werden sollte aber auch, ob die Grafikkarte des PCs bzw.
Notebooks die optimale Auflösung hat und die Bilder unverzerrt gezeigt
werden. Dazu kann die Startseite des
Monitor-Testprogramms
(80 KB) genutzt werden. Es darf natürlich nicht bildschirmfüllend sein und
der große Kreis sollte einwandfrei rund
dargestellt werden! Im Idealfall haben 4:3 Bilder volle Bildhöhe und schwarze Streifen rechts und links. 16:9 Bilder sollten den Bildschirm völlig ohne schwarze Streifen voll ausfüllen! Viele Plasma-Bildschirme haben wegen ihrer geringen Auflösung wenig Chancen, den folgenden Auflösungs-Text zu bestehen. |
Auflösungs-Test
| Wer wissen will, ob sein Beamer oder
TV-Bildschirm eine gute Auflösung hat, der kann das
Auflösungs-Testbild (mit rechter Maustaste) auf seine Festplatte
kopieren und dann mit seinem Bildprogramm aufrufen. Bei randloser
Vollbild-Darstellung sollten zumindest die letzten beiden Zeilen
einwandfrei lesbar sein! Nach Umschaltung auf 1:1 Darstellung müssen selbstverständlich alle Zeilen lesbar sein. |
Warum darf eine Bildbearbeitung nur auf einem guten Monitor erfolgen?
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So sieht die Datei auf einem dejustierten Monitor aus. |
So sieht die Datei auf einem richtig justierten Monitor aus |
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(z.B. gelbstichig und dunkel) |
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Die Bilddatei |
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Nach der Bildbearbeitung
am dejustierten Monitor: |
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Wenn diese so bearbeitete Datei auf einem richtig justierten Monitor angesehen wird: |
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(Blaustichig und zu hell) |
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Letzte Überarbeitung:
06.12.2007