| Was bedeutet ppi und dpi? |
| Für einen Laien verwirrend ist die Tatsache, dass die Auflösung von Tintenstrahldruckern - aber vielfach auch für Digitalbilder - in "dpi" angegeben wird. Die Zahlenwerte für ein "fotorealistisches Bild" sind aber bei den beiden Anwendungen extrem unterschiedlich. |
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Auflösung eines Digitalbildes
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Damit - bei entsprechendem Betrachtungsabstand - keine "Pixeltreppen" sichtbar werden, muss mindestens eine bestimmte Anzahl Pixel pro Zoll (ppi = pixel per inch) vorhanden sein. Verwirrenderweise wird dieser Wert oft auch mit der Dimension dpi (Punkte pro Zoll = dots per inch) versehen. Es gelten folgende Forderungen:
Über die Schärfe des Bildes sagen diese Angaben aber
nichts aus!
Antwort: Das spielt keine Rolle! Wenn beide Kameras z.B. Bilder im Format 2848 x 2136 Pixel (6MP) aufzeichnen, dann bedeutet die Angabe 72 ppi nur, dass die Bilder (ohne vorherige Umrechnung) in der Größe von 100 x 70 cm in der (geringen) Auflösung von 72 ppi ausgedruckt werden. Bei einer "180 ppi-Kamera" wären es ohne Umrechnung zwar nur 40 x 30 cm, aber in einer besseren Auflösung. Die Bilder der "72 ppi-Kamera" können aber mit jedem Bildbearbeitungs-Programm problemlos auch auf 180 ppi umgerechnet werden und ergeben dann ebenfalls Ausdrucke im Format 40 x 30 cm. |
Auflösung eines gedruckten Bildes
Beim
Tintenstrahdrucker besteht ein Bild aus einer Vielzahl
von Punkten in den Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow
und Schwarz (K = Key-colour). Farbnuancen entstehen dadurch, dass diese Punkte für das
Auge des Betrachters verschmelzen. Die drei Grundfarben ergeben übrigens nicht weiß, wie bei den sog. additiven Farben des Bildschirms, sondern schwarz (subtraktive Farben). C + Y ergibt grün. Je mehr Punkte pro Zoll ("dots per inch" = dpi) gedruckt werden, um so schärfer können die Bilder dargestellt werden. Ein "fotorealistischer" Farb-Drucker druckt etwa 2400 dpi (entspricht etwa 300 ppi). |
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Auflösung von Filmen und Objektiven
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Linien/mm (Lp/mm) Diese Werte beschreiben aber nur, was die Filme auflösen könnten. Selbst höchstwertige KB-Festobjektiven schaffen unter optimalen Umständen nur 75 Lp/mm, die preiswerten Amateur-Zoomobjektiven nur 25 - 50 Lp/mm! Übrigens sind bei den Objektiven von kleinen Digitalkameras Auflösungen von mehr als 150 Lp/mm möglich. Durch die übliche Nachschärfung in der Kamera ergeben sich dann bis zu 200 Lp/mm. Der Grund ist, dass bei den kleinen Objektiven die Linsen deutlich dünner sind und deshalb weniger Verluste auftreten. Trotzdem kann natürlich ein KB-Objektiv bei 24 mm Bildhöhe mehr Zeilen/Bildhöhe darstellen als ein Sensor mit z.B. 4,0 mm (→mehr Infos). Zeilen/Bildhöhe |
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www.Henner.info
Letzte Überarbeitung:
24.02.2008