Bilder optimieren
 
Vor Jahren habe ich den trefflichen Satz gelesen: "Fotografieren lernt man in der Dunkelkammer".
Aber wer hatte damals schon eine eigene Dunkelkammer? Und wer konnte gar Farbbilder bearbeiten?
Das ist heute jedermann mit der Digital-Fotografie möglich. Erst am Bildschirm entsteht aus manchem geknipsten Foto ein Bild.


Inhalt dieser Seite

Wichtig.

Vor der Bearbeitung der Bilder, müssen wir zunächst ganz sicher sein, dass unser Monitor optimal eingestellt ist. Sonst sind unsere Bilder vielleicht auf einem "richtigen" Monitor alle zu dunkel.
Dazu rufen wir das Testbild auf und justieren unseren Monitor, bis alle Felder des Graukeils zu erkennen sind.
 


Ablauf einer Bildbearbeitung

Vor der Bild-Optimierung sollten wir alle betreffenden Bilder in einen "Vorführbilder-Ordner" kopieren. Dadurch bleiben uns die Originale unverändert erhalten. Mehr zu diesem Thema in "Datei-Struktur".

Nun rufen wir von dort mit unserem Bildbearbeitungs-Programm das erste dieser Bilder auf.


1. Evtl. Bild drehen, bis es waagerecht ist

Wenn der Fotograf die Kamera etwas schief gehalten hat, dann muss das Bild zunächst entsprechend gedreht werden


2. Bild-Ausschnitt festlegen

Aus guten Gründen fotografiere ich fast nur im Querformat. Dabei halte ich mich nicht lange mit der Wahl des optimalen Bildausschnitts auf. Im Gegensatz zu Dias kann der ja später in aller Ruhe am Bildschirm gewählt werden. Um dabei möglichst große Freiheit zu haben, wähle ich lieber etwas mehr Weitwinkel als Tele.

Bei mir hat sich folgende Vorgehensweise bewährt:

Alle Bilder, bei denen das Seitenverhältnis 16:9 möglich ist, werden auf dieses HD-TV-Format beschnitten, damit sie die großen LCD-Fernseh-Bildschirme voll ausfüllen.
Dabei darf an den Seiten durchaus "zu viel" (aber nichts "Störendes") gezeigt werden.
Diese Methode hat den Vorteil, dass die dargestellten Personen auf jedem Breitbildschirm (WXGA) größer dargestellt werden, besonders natürlich auf einem 16:9 Bildschirm (→Beispielbild). Auf einem 4:3 Monitor ändert sich die Größe dadurch nicht ... nur gibt es oben und unten breite schwarze Streifen.

Bei allen anderen Bildern gebe ich kein bestimmtes Seitenverhältnis vor. Mit der Vorgabe "normal" wähle ich einen sinnvollen Bildausschnitt, der aber möglichst breitformatig ist, um Breitformat-Bildschirme gut auszunutzen.

Aber grundsätzlich gilt :
Ein Foto sollte so beschnitten werden, dass eine optimale Bildwirkung erreicht wird. Schwarze Balken an den Seiten bzw. oben und unten sind weniger störend als vom Motiv ablenkende Bildbereiche.


Bei Papierbildern werden dann bei einer guten(!) Kopieranstalt entsprechend unterschiedlich "lange" Bilder erstellt: Ggf. auch quadratische. →Mehr Details

Hochformat-Bilder sollten möglichst stark oben und unten beschnitten werden, da PC- / TV-Bildschirme und Beamer nun mal Querformat haben. Besser ist es allerdings, Hochformat-Bilder ganz zu vermeiden. →Hinweis

  →   Nach Wahl des Ausschnitts das Bild ausschneiden mit "freistellen".


3. Größe reduzieren

Vor den weiteren Schritten sollte man zunächst die Bildgröße nach den weiter unten beschriebenen Regeln reduzieren.
Natürlich könnte man das auch zum Schluss der Bildbearbeitung machen, aber so gehen die folgenden Schritte schneller, da die Datei kleiner ist.


4. Farbe usw. optimieren

Die nun folgende Schritte zur Optimieren der Bilder lernt  man am besten durch "Versuch und Irrtum" kennen. Es gibt ja Gott sei Dank die "zurück"-Taste.

Für den Anfang empfehle ich folgende Schritte:

  • "Tonwertkorrektur" aufrufen und (falls das Diagramm links oder rechts freie Bereiche hat) die linken und rechten Dreiecke langsam an das Diagramm heranführen. Evtl. dann noch das mittlere Dreieck etwas verschieben.
    Das beseitigt "Grauschleier", in diesem Fall verursacht durch eine (andererseits sehr nützliche) Glasscheibe.

    Schneller geht das zwar mit "Auto-Kontrast", aber das kann dazu führen, dass z.B. ein Nebel-Motiv "knackig" aufgepeppt wird, da dunkelgrau zu schwarz und hellgrau zu weiß geändert wird.

Histogramm des unteren Bildes

  • Bei Farbstichen (z.B. Schnee ist bläulich) kann "Auto-Farbe" helfen.
  • Bild-Helligkeit bei insgesamt  unterbelichteten Bilder mit "Gradationskurven" optimieren.
    Dazu die Gerade unten links anfassen und geringfügig nach oben "verbiegen". Dadurch bleibt Schwarz schwarz, Weiß weiß, aber die Grauwerte werden aufgehellt. ("Gamma-Korrektur")

    Bei zu kontrastreichen Bilder (z.B. Gegenlicht) bewirkt "Bild > Anpassen > Tiefen/Lichter" wahre Wunder. Für "Tiefen" den Defaultwert soweit zurücknehmen, bis die Helligkeit stimmt.
    Das setzt aber eine gute Kamera voraus. Sonst werden die Schattenpartien zwar aufgehellt, sind aber völlig verrauscht.
     
  • "Kontrast" evtl. etwas(!) erhöhen.
  • Mit "Farbbalance" herumexperimentieren
  • Als vorletzten Schritt: mit "Farbton/Sättigung" die Farb-Intensität evt. etwas reduzieren. Das ist häufig dann nötig, wenn vorher der "Kontrast" stark erhöht wurde.

5. Schärfen

Abschließend mit "Filter/Scharfzeichnungsfilter/unscharf maskieren" die Schärfe verbessern. Radius zwischen 0,2 und 0,8 ausprobieren (Stärke = 50%; Schwellenwert = 0).
Das "Schärfen" (unscharf maskieren) sollte der letzte Schritt vor dem Speichern sein.


6. Bild speichern unter ...

Abschließend speichert man die bearbeitete Bild-Datei unter dem vorher festgelegten Namen und überschreibt damit die Kopie des Originals.


Nun kann das nächste Bild aufgerufen und bearbeitet werden.
Alle bearbeitet Bilder sollten, bevor man sie im  Bearbeitungs-Programm löscht, mit dem Bildbetrachtungs-Programm angesehen werden. Ggf. muss noch eine leichte  Korrektur erfolgen (z.B. Farb-Anpassung an andere Bilder) und dafür sind die Bilder dann noch erreichbar.

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Sinnvolle Bildgröße (Pixel)

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich meine Bilder in der Größe reduziere und wie viele Pixel eine Bilddatei mindestens haben sollte, damit man auch auf zukünftige Beamer und HDTV-Fernsehgeräte vorbereitet ist.

Diese Frage stellt sich aber eigentlich nur dann, wenn man die Bilder gerade bearbeitet hat und nun wieder abspeichern will. Viele handeln dann nach dem Motto "Viel hilft Viel". Aber ist das richtig?

Antwort:
Wenn die Bilder nur am Bildschirm gezeigt werden sollen, reduziere ich die meisten meiner bearbeiteten Bilder auf eine einheitliche Bildhöhe von 1200 Pixel.
Selbst große HDTV-Bildschirme und zukünftige TFT-Bildschirme mit 1920 x 1200 Pixel können die Bilder nicht besser auflösen. Perfekte "10er" Fotopapier-Bilder (10 cm Rolle → 10 x 13, 10 x 15 ...) sind ebenfalls möglich. Die "300 ppi Forderung" wird erfüllt und die (Poster-) Anforderung von 150 ppi für A4-Ausdrucke ebenfalls.

4:3 Bilder haben dann 1600 x 1200 Pixel.

Auf 3:2 (Standard-Papierbildformat) beschnittene Bilder haben 1800 x 1200 Pixel.

Auch für die auf 16:9 beschnittenen Breitformat-Bilder gilt die 1200-Regel. Sie haben dann 2133 x 1200 Pixel. Falls der gewählte Bildausschnitt aber kleiner ist, vergrößere ich auf das Standard-HD-Format von 1920 x 1080 Pixel, um auf jeden Fall - auch ohne spezielle Bild-Programme - formatfüllende Bilder auf jedem HD-Schirm zu erhalten.
Beispiel in voller Größe

Für zusammengesetzte Panoramabilder gelten spezielle Regeln.

Für Hochformatbilder kann die "Bildhöhe 1200 - Regel" auch gelten, wenn man die Bilder nur am Bildschirm ansehen will. Falls aber evtl. Papierbilder bestellt werden sollen, müssen die Dateien eine Bildbreite von mind. 1200 Pixel haben.


Besonders detailreiche und scharfe Bilder reduziere ich allerdings "nur" auf  auf eine Bildhöhe von 1600 Pixel. Dadurch kann bei der Bildershow stärker in das Foto hinein gezoomt werden, wenn das Vorführprogramm das zulässt. (Das kann nur →IrfanView)
Nachteil: Bei 10 x 15 cm Papierbildern kann es Moire geben.

In Original-Ausgangsgröße speichere ich kein bearbeitetes Bild, da Digitalkameras weniger "echte" Pixel erzeugen, als die MP-Angabe vorgibt.


Durch diese Reduzierung wird nicht nur Speicherplatz gespart, sonder bei der Bildershow geht der Bildaufbau deutlich schneller.
Falls wir später mal ein Riesenposter anfertigen lassen wollen, steht mir ja immer noch das "Original" zur Verfügung.

Grundsätzlich gilt aber, dass ich Bilder nur dann reduziere, wenn sie ohnehin bearbeitet werden müssen. Die anderen bleiben unangetastet.

 

Nachtrag 08.10.2008
Inzwischen gibt es sogar (extrem teure) 30" PC-Bildschirme für Grafiker mit 2560 x 1600 Pixel maximaler Auflösung (Seitenverhältnis: 16:10). Eine derart hohe Auflösung ist evtl. für die Bild-Bearbeitung, nicht aber für die Bild-Betrachtung sinnvoll.
Ein extrem scharfes Testbild habe ich deshalb mal auf meine "Standardhöhe" 1200 Pixel Bildhöhe heruntergerechnet und mir dann auf diesem Monitor (mit IrfanView "formatfüllend" vergrößert) angesehen. Ergebnis: Selbst aus "Lese-Entfernung" (so dicht würde man normalerweise für eine "Bildershow" nicht an den großen Bildschirm herangehen) ist praktisch kein Unterschied zum Originalbild zu sehen.
Deshalb empfehle ich weiterhin die 1200er Einheitshöhe für "Vorführbilder".

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Dateiformat zum Speichern der Bild-Datei


Nur falls ich sehr viel Arbeit in die Bildbearbeitung gesteckt habe und die Datei für eine spätere verlustfreie Weiterbearbeitung zur Verfügung stehen soll, speichere ich sie (ohne sie zu verkleinern) als TIF im Ordner "Originale".

Alle fertigen "Foto-Album"-Bilder speichere ich aber als *.jpg. Der Speicherbedarf ist dann erheblich geringer.
Allerdings sollten sie später nicht mehr korrigiert werden, weil das dann nicht mehr verlustfrei möglich ist.
Bei (fast) allen Programmen kann noch die "Qualität" (Kompression) eingestellt werden. Für meine "Album-Bilder" wähle ich "maximal" (95%).
 


Entzerren

Wird die Kamera gekippt, um hohe Gebäude aus der Nähe zu fotografieren, dann entstehen sog. "stürzende Linien". Mit vielen Bearbeitungs-Programmen kann das später "perspektivisch entzerrt" werden.
Tipp:
Um die Proportionen zu erhalten, sollte die obere Bildkante auseinander gezogen, die untere zusammen geschoben werden. Die Bildmitte (halbe Bildhöhe) bleibt unverändert.


Andererseits .... bei einem Schienenstrang wird das Zusammenlaufen in der Ferne als normal angesehen. Wieso wird dieser Effekt bei Gebäuden als "Verzerrung" angesehen?

 

Farbsäume

Wen Farbsäume stören, der kann sie nachträglich entfernen. Detailliert wird das auf der Seite "Farbsäume" beschrieben.


SW-Bilder

Die von manchen Kameras angebotene Möglichkeit "Sepia-Bilder" zu erstellen, kann nachträglich bei jedem Bild erreicht werden. Z.B. bei Photoshop einfach "Bild > anpassen > Sättigung verringern" anwählen und dann "Bild > Anpassen > Fotofilter > Sepia". Schöner ist m.E. aber "Warmton (85)".
Anschließend ist evtl. eine leichte Anpassung der Gradationskurve und des Kontrastes sinnvoll.
Die Umwandlung in ein normales SW-Bild ist mit jedem Bearbeitsprogramm möglich.

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Ein Musterbeispiel:


Geh' mal mit dem Mauszeiger über das Bild.
 

An diesem Beispiel möchte ich demonstrieren, wie aus einem "Schnappschuss" ein "Bild" wird. Das Originalfoto (oben) war etwas unterbelichtet und der Ausschnitt nicht optimal.

Zunächst wurde das Bild gegen den Uhrzeiger gedreht, dann der Bild-Ausschnitt auf das eigentliche Motiv reduziert (Seitenverhältnis 4:3) und "freigestellt".
Dann "Auto-Kontrast" und anschließend (um die leichte Unterbelichtung aufzuheben) Gradationskurve im dunklen Bereich angehoben, .
Dann wurde die durch "Autokontrast" angestiegene Farbsättigung reduziert.
Mit dem Kopierstempel wurden die störenden Handtücher entfernt.

Anschließend wurde das Bild für diese Seite reduziert.
Abschließend wurde noch dezent "unscharf maskiert", da die Schärfung der Kamera abgeschaltet war.

Fast alle diese Schritte (bis auf das Entfernen der Handtücher) sind sogar mit dem kostenlosen Programm IrfanView möglich.


Bilder erneut überarbeiten

Aus gutem Grund haben wir ja die Originaldateien in einem gesonderten Ordner abgelegt. Wenn man nun meint, dass man inzwischen mehr Erfahrungen in der Bildbearbeitung hat (oder ein neues Programm, das z.B. Verzeichnungen des Objektivs beseitigt und nicht alle Kameradaten weglöscht), dann ist es Zeit, einige gute Fotos noch einmal zu bearbeiten. Was ist dabei zu beachten?

Auf jeden Fall will man sicher sein, dass das neue Bild wirklich besser ist. Deshalb speichere ich es zunächst unter dem alten Dateinamen, der aber am Ende eine zusätzliche Zahl erhält. Dadurch wird es vom Bildprogramm dann direkt neben dem alten Bild gezeigt. Nun kann ich leicht zwischen den beiden hin und her wechseln. Erst wenn das neue Bild eindeutig besser ist, wird es mit "speichern unter .." unter dem Namen des alten Bildes gespeichert und ersetzt dann dieses.
Die Bemerkungen und Keywords von ThumbsPlus bleiben so erhalten. Sie  werden dann mit "Edit > Edit IPTC Info" in die neue Bild-Datei eingetragen.

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Bildbearbeitungs-Programme

Von den unglaublich vielen Möglichkeiten, die Photoshop bietet, nutzt man bei der üblichen Bildbearbeitung nur ca. 2%!
Es gibt zahllose Bearbeitungs-Programme, die zwar überwiegend nicht kostenlos, aber deutlich billiger als Photoshop sind.
Ich habe mal in einer Tabelle zusammengestellt, was nach meiner unmaßgeblichen Meinung ein "normaler" Foto-Amateur von einem Bildbearbeitungsprogramm erwartet. Ganz oben die wichtigsten Forderungen.

Allerdings glauben alle Bearbeitungs-Programme, auch noch eine Bildverwaltung und -Präsentation bieten zu müssen. "Bridge" von Photoshop ist aber schlechter als das kostenlose(!)
IrfanView; von ThumbsPlus ganz zu schweigen.
Umgekehrt ist die Bildbearbeitung des Betrachtungsprogramms IrfanView sehr dürftig ... allerdings kostenlos.

Ich habe hier einige Bildbearbeitungs-Programme getestet und eingestuft.

Mein erster Eindruck:

Fixfoto (Fix) und Helicon (H) bieten für ca. 30.- Euro alle notwendigen Hilfsmittel für den "normalen" Foto-Amateur.
Photoshop Elements 5 (PE) bietet selbst für den anspruchsvollen Amateur alle notwendigen Möglichkeiten. Außerdem ist es eine gute "Vorübung" auf das 10x teurere Photoshop CS (PS), das aber nur Spezialisten wirklich benötigen.
Kostenlos ist das Programm jpg-Illuminator (www.heise.de/...). Spezialität: Aufhellung von Schatten.

 

  Irf. Fix H PE PS
 Bilder beliebig drehen und verkleinern          
 Seitenverhältnis vorgeben (z.B. 16:9)          
 "Grauschleier" beseitigen (Autokontrast)          
 Farbstiche beseitigen          
 Feinfühlig schärfen (unscharf maskieren)          
 Kontrast, Farbsättigung usw. ändern          
 Rote Augen problemlos entfernen       1) 1)
 Farbsäume und Blooming beseitigen          
 Kopierstempel zum Ausbessern          
 Gezielt Bereiche Scharf-/Weichzeichnen (Pinsel)          
 Schatten gezielt aufhellen (Beispiel)          
           
 Perspektivisch entzerren          
 Verzeichnungen beseitigen       2) 2)
 Bildrauschen beseitigen       2) 2)
 Alle Kamera-Daten erhalten (Auch Canon-Kameras)          
           
 Texte einblenden          
 Bildteile freistellen und als transparente GIF speichern          
 Zwei Bilder nebeneinander aufrufen und bearbeiten          
 Ebenentechnik          

1
) erst in aktueller Version  ;  2) Plug-Ins sind besser.
 

Eine nette, aber nicht notwendige Funktion sind sog. "Kunst- bzw. Mal-Filter". Damit sind beeindruckende Bild-Verfremdungen möglich.

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Musterbilder

Die folgenden 5 "Problemfotos" sollte jedes Bearbeitungsprogramm mit ein bis zwei Tastendrücken optimieren können.
Wer will, kann das ja mal mit seinem Programm probieren. Dazu muss jeweils das "Musterbild" aufgerufen, dann auf Festplatte kopiert (rechte Maustaste) und dann bearbeitet werden.
Abschließend empfiehlt sich ggf. eine dezente Schärfung ("unscharf maskieren").

1. Bild drehen und auf exakt 16:9 Format beschneiden

Musterbild aufrufen, um 2° drehen, 16:9 vorgeben und neuen Ausschnitt wählen, freistellen und auf 640 x 360 reduzieren. So geht's mit IrfanView


2. Grauschleier beseitigen

Musterbild aufrufen, "Autokontrast" anklicken. Farbsättigung etwas reduzieren.


3. Schattenpartien aufhellen

Musterbild aufrufen, "Tiefen/Lichter" o.ä. anklicken.
Die Wolken sollen erhalten bleiben.


4. Farbstich beseitigen

Musterbild aufrufen, "Autofarbe" anklicken


5. Rote Augen beseitigen

Musterbild aufrufen, "Rote-Augen-Werkzeug" aufrufen, Augen jeweils mit Maus markieren.
 


6. Nachschärfen

An diesem Bild kann man sehr anschaulich erkennen, dass manche Bilder nur ganz leicht nachgeschärft werden dürfen weil sich sonst sehr negative Auswirkungen zeigen.
Musterbild aufrufen, unterschiedlich stark schärfen und dann "vorher / nachher" ansehen.

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Letzte Überarbeitung:
09.03.2010