Allgemeine Kauf-Tipps für Digital-Kameras |
Vorab:
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Jetzt kaufen oder besser noch etwas warten?
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Zweifellos gibt es in wenigen Monaten noch
bessere Kameras .... aber die ideale Kamera gibt
es auch in zwei Jahren nicht! |
Preis
Ladenpreise; Im Internet erheblich
günstiger! (Linkseite)
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Wenn man nicht unbedingt den "letzten Schrei" haben
muss, sollte man Ausschau halten nach Auslaufmodellen renommierter
Hersteller (Canon, Olympus, Fuji ...). Finger weg von "Sonderangeboten"
unbekannter Fabrikate bei Aldi, Lidl und Konsorten!
Unter 100.- gibt es
bereits Kameras mit vielen MP und Zoom. Der Pferdefuß ist aber meist
eine große Auslöseverzögerung, starkes Rauschen und Randunschärfe.
Zufrieden ist man mit diesen Kameras nur so lange, bis man sie mal mit
anderen Kameras verglichen hat.
Achtung: |
Auflösung
| Digitalkameras werden nach ihrer "Auflösung"
in "Megapixel = MP" eingeteilt. Wer sich ausführlich
darüber informieren möchte, kann das unter dem Menüpunkt
Kamera-Sensoren tun.
.... Aber Vorsicht, nicht immer steigt mit der Pixelzahl
auch die Detailwiedergabe der Bilder (Hinweis). Selbst gute 2 MP-Kameras liefern bereits Bilder, die kaum schlechter als die von APS-Kameras sind. Für die Betrachtung am Bildschirm reichen sie durchaus! (Bildbeispiele) Gute 4
MP-Kameras brauchen selbst den Vergleich mit konventionellen KB-Spiegelreflex-Kameras
nicht zu scheuen!
(Hinweise) Wer mir nicht glauben will
... hier sind andere Websites: |
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| Die Angaben gelten für "nominelle" Pixel! Nicht für → "echte" Pixel |
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Wozu sind Kameras mit mehr als 6 MP gut?
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Hand auf's Herz:
Je mehr MP,
um so kleiner sind die einzelnen Sensorzellen. Und das erfordert
entsprechend hohen Aufwand, um das
Rauschen
zu reduzieren.
Fazit: Auf einem
17" Monitor mit 1024er Auflösung ist selbst zwischen 2MP(!) und
11MP nur ein geringer Unterschied feststellbar, wenn man beide Bilder formatfüllend betrachtet! Achtung! |
Größe und Gewicht der Kamera
| Nun
steht die dritte wichtige Entscheidung an: Wie groß darf die Kamera sein? Wer unbedingt ein lichtstarkes Super-Tele haben muss, für den ist die Entscheidung schon gefallen! "Echte" Weitwinkel (unter 35 mm) bieten leider nicht alle Kameras. Aber dafür kann man ja mehrer Aufnahmen zu einem eindrucksvollen Panorama-Bild zusammensetzen. Den Tele-Bereich kann man mit "Digital-Tele" erweitern. Diese Bilder haben dann aber eine geringere Auflösung! |
Auslöse-Verzögerung
| Ein besonderes Ärgernis mancher
Digitalkameras - und damit wichtig bei der Kauf-Entscheidung
- ist die Auslöseverzögerung! Man sieht ein Motiv, reißt
die Kamera hoch, drückt ab ....... und es passiert mehr
als endlose 2 Sekunden lang nichts, bis die Kamera
endlich scharf gestellt und ausgelöst hat! Nach vorheriger Fokussierung (Druckpunkt!) lösen
alle Kameras aber
(fast) sofort aus. Deshalb ist es irreführend, wenn mit einer
"Auslöseverzögerung" von 0,005 Sek. geworben wird, aber nicht, wie lange
die Fokussierung dauert! Die bisher schnellste (Sony T7) schafft Fokussierung und Auslösung in 0,1 Sekunden!
Nach der Aufnahme muss man dann manchmal 8 Sekunden
warten, bis die nächste Aufnahme möglich ist.
Tipp:
Bei schlechter Beleuchtung |
Speicherchip
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Die Entscheidung für eine Kamera sollte man zwar nicht von dem verwendeten Speicher-Typ abhängig machen, aber "Exoten" erschweren einen späteren Kamerawechsel! Den höchsten Marktanteil haben zur Zeit die sehr kleinen "SD-Cards"
(Mitte links) bzw. die "SDHC (High-Capacity)-Chips". Hier erhält man auch die meiste MB/Euro!
Fast alle Profi-Kameras setzen den robusteren und preiswerten CompactFlash-Chip (CF Typ I) ein (oben rechts). Häufig können sie auch den etwas dickeren CF Typ II aufnehmen. Der kann durch ein MicroDrive ersetzt werden. Daneben gibt es noch einige "Exoten". Der "MemoryStick" (Mitte rechts) wird nur in Sony-Kameras verwendet und ist rel. teuer! Besonders die "Pro"-Ausführung, die in manchen Kameras erst Video ermöglicht. Weniger verbreitet sind die extrem kleinen "xD Picture Cards" (unten), die nur in Fuji- und Olympus-Kameras eingesetzt werden. Einige ältere Fuji-Kameras verwenden den extrem dünnen SmartMedia-Chip (oben links), der aber technisch überholt ist. Mehr zu diesem Thema: Übertragungsgeschwindigkeit Die Übertragungsgeschwindigkeit
entscheidet darüber, wie lange man warten muss, bis das nächste Foto
möglich ist. Besonders bei RAW-Fotos ist eine hohe
Geschwindigkeit wichtig.
Die Werte für SDHC-Chips liegen zwischen
1,5 und 10; CF liegt haben max. 200x ; Memory-Stick max. 200x. Für xD
gibt es keine Angaben (vermutlich, weil das peinlich wäre). Mehr zu SD-Chips in Wikipedia Ersatz-Speicherchip Da mit der Kamera häufig nur ein 16
MB-Chip geliefert wird, ist sofort ein größerer Chip fällig!
Für Kameras mit mehr als 10MP sollte man mindestens einen mit 1 GB kaufen. Falls
man häufig Videos aufnimmt, sind 4 GB sinnvoll.
Es gibt zwar auch sehr viel größere Chips, aber besser sind
mehrere rel. kleine Chips (Begründung). |
Batterien
| Viele Kameras haben
Spezial-Akkus, die ein Spezial-Ladegerät erforderlich machen. Das
wäre alles nicht so schlimm, wenn man nicht bei längeren "Fotosessions" sicherheitshalber immer
einen (Spezial-)Reserve-Akku dabei haben müsste. Der kostet viele Euros
und das ist bei einem (später unvermeidlichen!) Kamerawechsel
rausgeschmissenes Geld! Manche Kameras halten aber lange genug durch (z.B. F30), sodass ein Reserve-Akku überflüssig ist. Unproblematisch sind Kameras, die mit handelsüblichen AA-Akkus arbeiten. (Mehr Infos) |
| Wer seine Entscheidung
besonders gründlich vorbereiten will, kann sich auf der Seite "Checkliste" informieren, worauf man beim Kauf einer
Digitalkamera noch achten sollte! Wer Hinweise sucht, wie er eine Digitalkamera selber testen kann, sollte die Seite über meine "Testberichte" lesen! Wer meine private Meinung lesen will, sollte die Seite "Was würde ich kaufen?" lesen. Wer andere Testberichte als Entscheidungshilfe nutzen möchte, sollte zuvor die Seite "Vorsicht Kamera-Tester" lesen! Meine aktuellen Gedanken zu "Kamera-Problemen" solltest du auch mal lesen. |
www.Henner.info
Letzte Überarbeitung:
02.02.2010