| Bridge-Kameras |
Ein ausgestorbener Kameratyp
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Zu "analogen Zeiten" gab es einen Kameratyp,
der zwischen den Durchsichtsucher- und den Spiegelreflex-Kameras lag.
Diese Kameras hatten einen Schwingspiegel, aber ein fest eingebautes
Objektiv und stellten sozusagen die Brücke (Bridge) zu den SLRs dar. Ihr
Hauptvorteil bestand darin, dass sie das Motiv parallaxenfrei (durch das
Objektiv) zeigten. JEDE Digitalkamera kann das und so gesehen wären alle (außer den SLRs) "Bridge-Kameras". Das Vorhandensein eines zusätzlichen Spiegel- oder Monitor-Suchers ist ja kein Kriterium mehr, seitdem selbst viele Systemkameras darauf verzichten. In den Kindertagen der Digitalkameras gab es zunächst gar keine SLRs und als dann endlich die ersten erschienen, waren sie extrem teuer. Zu dieser Zeit wurde ein Kameratyp häufig als "Bridge-Kamera" bezeichnet, der mehr als ein damals übliches 3x Zoom, alle Möglichkeiten einer SLR (außer Wechseloptik) und eine gute Bildqualität boten. Typischer Vertreter war z.B. die Sony F828. Aber die Definition war damals nicht eindeutig. Waren eine lichtstarke Zoom-Optik, Blitzschuh, manuelle Belichtung usw. entscheidend für die entspr. Einstufung oder waren auch alle Superzoomkameras "Bridge-Kameras", selbst wenn sie eine dürftige Bildqualität ablieferten? Seit einiger Zeit verwende ich deshalb diese Typ-Bezeichnung nicht mehr. Ich teile jetzt die Kameras ohne Wechseloptik nur noch ein in:
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www.Henner.info
Letzte Überarbeitung:
24.11.2011