Digital-Bilder (digital) präsentieren

 
Wie kann man seine schönen Bilder den Freunden zeigen?

Natürlich kann man nach alter Väter Sitte Papierbilder anfertigen lassen und in einen Schuhkarton tun. Aber dazu hätten wir uns ja keine Digital-Kamera kaufen müssen.

Ein wesentlicher Vorteil der Digital-Bilder ist zweifellos, dass wir für einen "Dia-Vortrag" die jeweiligen Bilder nicht aufwendig aus vielen Dia-Kisten, Kartons bzw. Alben heraussuchen und hinterher (noch mühseliger) wieder einsortieren müssen.
Es gibt jetzt auch keine Ausrede mehr, seine Gäste mit einer endlosen Anzahl unsortierter und z.T. doppelter oder missglückter Bilder zu traktieren.

 
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Die Alternativen

Welche Möglichkeit man wählt, hängt in erster Linie von der Anzahl der Personen ab, denen man seine Bilder zeigen möchte.

Einem einzelnen Gast wird man in sein Arbeitszimmer bitten und die Bilder am PC-Monitor zeigen.

Bei zwei oder drei ist ein Notebook auf dem Couchtisch eine Möglichkeit. Wenn man allerdings ein großes(!) HD-Fernsehgerät besitzt, so ist das eine eindeutig bessere Alternative. Dann können es auch ein paar Gäste mehr sein.

Wenn man sehr viele Gäste einlädt, um sie mit einer aufwändigen Bildervorführung (mit Hintergrundmusik usw.) zu beglücken, dann sollte man sich einen Beamer zulegen (oder ausleihen). Eine solche Vorführung bedeutet aber einen erheblichen Aufwand (Aufbau, Verdunkelung usw.).



Notebook

Zwar geht bezüglich der Farbqualität nichts über einen guten "konventionellen" oder hochwertigen(!) TFT-Monitor, aber wenn man nicht gerne seine Besucher im Arbeitszimmer versammeln will, ist ein Notebook auf dem Couchtisch im Wohnzimmer eine sehr gute Alternative. Zwei bis drei Besucher können dann die Bilder sehr bequem ansehen.
Zumindest ist das besser als einen Haufen Papierbilder herumzureichen oder der Aufwand mit Dia-Projektor, Leinwand und Verdunkelung  ;-)
Ein Notebook und/oder CD mit den Urlaubsbildern kann auch problemlos zu Freunden mitgenommen werden.
Noch ein Hinweis ... Die neuen WXGA-Notebooks haben zwar eine gute Auflösung (1366 x 768), 4:3 Bilder haben aber breite schwarze Streifen links und rechts. Hochformatbilder kann man vergessen. →Bildbeipiele

Übrigens: Selbst Bilder, die den Bildschirm voll ausfüllen, haben gerade einmal 1 MP.

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Fernsehgerät (Bildröhre)

Wenn man mehr als zwei Besuchern seine Bilder zeigen will, ist ein Notebook-Monitor zu klein. Wer kein modernes LCD-Geräte (sh. unten) besitzt, der kann sich mit einem normalen Fernsehgerät behelfen. Aber .Digitalfotos sind auf einem Röhrengerät nicht wirklich berauschend (PAL hat nur 0,4 MP) und sie flimmern, wenn man kein 100Hz Gerät hat.

Viele Notebooks haben "Video-out" und können deshalb rel. problemlos an den Fernseher angeschlossen werden. 
Alternativ kann man auch seine Kamera (wenn sie "Video-out" hat.) anschließen. Man kann manche Kameras sogar als Steuergerät für eine "Dia-Show" am TV benutzen. Die entspr. Bilder müssen dazu in das entspr. Verzeichnis auf dem Chip kopiert werden  (über PCMCIA-Adapter oder Lesegerät). Am wenigsten mies ist die Qualität auf den meisten TV-Geräten, wenn die Bilder vorher auf das Format 640 x 480 reduziert werden. Das kann man in einem Rutsch mit IrfanView durchführen (→Hinweise). Bei manchen Kameras klappt diese Methode problemlos ... bei anderen Kameras nur mit einigen Tricks. (Hinweise).
Wer einen DVD-Player hat, kann die Fotos auch auf diesem Wege auf dem Fernsehschirm ansehen. Bei älteren DVD-Playern müssen sie dazu erst auf eine spezielle DVD-kompatible CD gebrannt werden. Moderne DVD-Player können auch ganz normale CDs mit JPG-Bildern zeigen, bzw. sogar Speicherchips direkt lesen.
Zu Freunden (die einen DVD-Player besitzen) muss man dann nur noch diese CD mitnehmen.

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HDTV-Fernsehgeräte

Eine deutlich bessere Bildqualität als die alten Röhrenfernseher bieten die großen Breitbild-Fernsehgeräte. Sie haben eine erheblich bessere Auflösung (1366 x 768 bzw. 1920 x 1080 = HDTV), flimmern nicht und bieten z.T. sogar einen direkten PC-Anschluss (RGB und HDMI). Außerdem gibt es sie in beachtlichen Größen (... und Preisen)
 

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Wie kann man nun aber seine Fotos in HD-Qualität auf den TV-Bildschirm zeigen? Das Kopieren auf eine DVD ist leider nur ein Notbehelf, da die Bilder dazu auf das miese PAL-Format (Bildhöhe 576 Pixel) heruntergerechnet werden. Das gleiche gilt für den "Video"-Ausgang von normalen Digitalkameras.

Volle HD-Qualität liefern TV-Geräte mit einen USB-Stecker oder einem eingebauten Card-Reader. Moderne Kameras sind sogar direkt an HDMI anschließbar.
Alle diese Alternativen haben aber einen entscheidenden Nachteil: Es sind nur JPG-Fotos (und manchmal auch AVI-Videos) und ohne jeden "Komfort" (vergrößern, überblenden usw.) vorführbar.
Im Gegensatz dazu, hat ein direkter PC-Anschluss den Vorteil, dass der TV-Bildschirm wie ein PC-Monitor benutzt wird und man alle seine vertrauten Bildprogramme benutzen kann. Über WLAN steht dann sogar das Internet im Wohnzimmer zur Verfügung.
Ältere Notebooks und PCs bieten z.B. nur 1024 x 768. Dadurch wird der TV-Bildschirm zum 4:3 Monitor. 4:3 Bilder nutzen dann zwar die volle Bildschirmhöhe (mit breiten schwarzen Streifen an den Seiten), 3:2 und 16:9 Bilder haben aber schwarze Streifen ringsum. Die Auflösung ist entsprechend dürftig.
Moderne Notebooks mit 1366x768 Auflösung können den Breit-Bildschirm voll ausnutzen; Vorausgesetzt, dass er einen entspr. PC-Eingang hat. Das ist bei normaler Seh-Entfernung völlig ausreichend und es genügt dann auch ein HD-ready-TV.
Um die volle Auflösung von 1920 x 1080 Pixel von Voll-HDTV zu erreichen, ist eine DVI- oder HDMI-Verbindung notwendig. Das ergibt beachtliche 2 MP, was für den "Hausgebrauch" mehr als genug ist.
Deshalb: Beim Kauf eines neuen Notebooks darauf achten, dass es HDMI oder zumindest 1366x768 bietet.

Voll-HD-Fernseher mit mind. 40" Bildschirmen können durchaus mit einer konventionellen Diavorführung mithalten. Wer es nicht glaubt, sollte mal ein Dia einscannen, bei dem z.B. ein Text aus normalem Betrachtungsabstand auf der Leinwand gerade noch erkennbar ist. Wetten, dass das auf dem Bildschirm auch erkennbar ist? Besonders dann, wenn das Bild zuvor auf 16:9 beschnitten wurde. Und die Brillanz ist bestimmt nicht schlechter. Außerdem ist das Vergrößern von Bilddetails per Fernsteuerung möglich.
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Der höhere Detailreichtum von Voll-HDTV gegenüber PAL ist auf den HDTV-Bildschirm übrigens nur zu sehen, wenn man deutlich dichter an den Bildschirm heranrückt, als das sonst beim "Puschenkino" üblich ist.

Auf den entspr. Internetseiten finden sich folgende Angaben zum "idealen Betrachtungsabstand":

Bilddiagonale PAL-Programm HDTV 1080i
32" 2,5 - 3,0 m 1,2 - 1,6 m
40" 3,0 - 3,7 m 1,5 - 2,0 m
42" 3,2 - 3,8 m 1,6 - 2,1 m
46" 3,5 - 4,2 m 1,8 - 2,3 m
50" 3,8 - 5,5 m 1,9 - 2,5 m

Mit "PAL-Programm" sind sowohl 4:3 als auch 16:9 TV-Sendungen gemeint, da beide die gleiche Zeilenzahl haben. Sie unterscheiden sich nur in der Pixelbreite.
Bei Digitalfotos muss man übrigens noch dichter als in obigen "HDTV"-Angaben an den Bildschirm heranrücken, um den Vorteil der hohen Auflösung zu erkennen.. 


Meine Lösung

Meine Bilder zeige ich seit 2008 auf einem Breitbildschirm mit 102 cm (40") Diagonale, der durch den extrem schmalen Rand in unsere Schrankwand passt. Alle 16:9 Bilder sind dort fast so breit wie Dias auf meiner alten 1 Meter Leinwand.
Im Schrank darunter befand sich bisher ein (seitlich gekippter) alter PC, der über PC-Kabel verbunden war. Inzwischen ist dort mein Notebook "geparkt". Es ist an das TV-HDMI-Kabel, einen Funk-Empfänger und an das Netzgerät angedockt. Am Notebook wurde vorgegeben, dass nur "Monitor 2" verwendet werden soll. Damit die Texte und Icons auch vom Sessel aus erkennbar sind, wurden beide auf "groß" gestellt. Dadurch beträgt die tatsächliche Auflösung am TV-Bildschirm zwar "nur" 1366x768, was aber bei der üblichen Seh-Entfernung nicht auffällt und sogar ein stärkeres Vergrößern der Bilder erlaubt.  Der TV wird auf HDMI umgeschaltet und damit auch die obere rechte Ecke der Programme und Bilder zu sehen ist, muss noch von "Breitbild" auf "Truescan" o.ä. umgeschaltet werden.

Die Bilder und Videos(!) werden dann ganz normal mit IrfanView (mit Funkmaus und -Tastatur vom Sessel aus) vorgeführt. Jetzt zahlt es sich aus, dass ich - wenn das Motiv das hergab - viele Bilder schon im Breitformat beschnitten habe. Sie füllen jetzt die riesige Bildschirmbreite voll aus. Überwältigend und kein Vergleich mit dem PC-Monitor im Arbeitszimmer.
Den TV-Bildschirm habe ich mit meinen "Monitor-Testbildern" überprüft und war beeindruckt, dass er alle Tests perfekt gemeistert hat. Und ich bin ein kritischer Beurteiler!
Über WLAN ist das Notebook übrigens mit dem Internet und meinem Zentralrechner im Arbeitszimmer verbunden. So ist ein Zugriff auf alle Bilder und Videos möglich, ohne ständig das Notebook zuvor aktualisieren zu müssen. Andererseits ist das gleichzeitig eine gute Methode zur Datensicherung und auch vom Wohnzimmer aus möglich.

Nachteil meiner Methode: Wenn ich das Notebook benötige, muss es abgekoppelt und die Schrift- und Icongröße umgestellt werden. Das ist aber eine Sache von wenigen Sekunden. Wird es anschließend wieder "geparkt", erkennt es übrigens automatisch den TV-Bildschirm. Man kann sich das Umschalten des Notebooks übrigens sparen, wenn man für die TV-Vorführung einen gesonderten "Benutzer" definiert.

Optimal wäre es natürlich, wenn - über ein schnelles WLAN - der Fernseher selbst direkt mit dem Zentralrechner verbunden wäre. Wieder eine meiner "Weissagungen"?

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Beamer

Wenn man viele Gäste hat, kann man die Bilder auch mit einem Beamer auf eine große Leinwand projizieren.
Eine Auflösung von 1024 x 768 (XGA) sollte er aber mindestens haben, um ein "Dia-Feeling" aufkommen zu lassen.
Inzwischen sind 16:10 Beamer mit 1280 x 720 Pixeln Standard. Sie sind "HD ready" und für Breitbild-Fotos und -Filme besser geeignet als 4:3 Beamer.
Gegenüber "richtigen" Dias haben Digitalbilder einen großen Vorteil: da sie sehr viel größer als die Auflösung selbst des besten Beamers sind, können beliebige Teil-Ausschnitte heraus vergrößert werden. Das geht natürlich nur, wenn die Bilder nicht vorher für einen DVD-Player auf das PAL-Format 0,4(!) MP heruntergerechnet wurden.
 

Normale Büro-Beamer sind nur begrenzt für eine "Dia-Show" geeignet  Unter 1000.- Euro gibt es z.Zt. keinen Beamer, der in Farbwiedergabe, Kontrast, Schärfe und "Schwarzwert" höheren Ansprüchen genügt. Bevor man viel Geld für einen Beamer ausgibt, sollte er deshalb gründlich geprüft werden. (→Testbild)

Ich rede hier nicht über Beamer für zukünftige digitale Kinos. Z.B. der Sony 4-K-Projektor mit 4096 x 2160 Pixeln liegt für die nächsten Jahre weit außerhalb der finanziellen Reichwerte von Fotoamateuren.

Ab ca. 2000.-
gibt es hervorragende Beamer (mit Full-HD-Auflösung), die ein Bild liefern, das durchaus mit Top-KB-Dias und bester Projektionstechnik mithalten kann. Das gilt besonders dann, wenn man an die Bilder nicht auf "Tuchfühlung" heranrückt, sondern sie aus der bei Diavorträgen üblichen Distanz ansieht.

Mehr zum Thema "Heimkino": http://sprec000.xardas.lima-city.de/Proki.html
 

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Bisher galt die Meinung:
So gut wie manche Beamer auch sein mögen ... die Brillanz und Schärfe einer "echten" Dia-Show ist nicht zu übertreffen!

Das gilt jetzt nicht mehr.

Und diesmal ist das nicht die Meinung eines fanatischen Digital-Fans sondern die Aussage aufgrund eines Tests eines neuen 1400 x 1050 Pixel Beamers (Canon XEED SX50  --> http://www.beamer-hdav.de)Portrait von Michael Beek

Noch überzeugender ist es aber, wenn ein Dia-Vortrags-Profi sich entscheidet, seine alten KB-Dias zu scannen und zukünftige Vorträge mit einem Beamer durchführen wird.
Auf seinen nächsten Touren wird ihn dann eine Digitalkamera begleiten.

Ich hatte mehrfach Kontakt mit Michael Beek, der mir am 19.03. 2005 schrieb:

 
Hallo Henner,

........ Habe in den letzten Monaten viel gearbeitet an meiner digitalen Diashow und bin dabei schon um einige Schritte weiter gekommen. .... Ich habe zusammen mit einem Bekannten verschiedene Techniken ausprobieren können mit dem Ergebnis: Wenn Du erstklassiges gescanntes Material zur Verfügung hast und einen Highend Computer, dazu einen Referenzbeamer von JVC (Auflösung 1400 x 1050), dann ist das Ergebnis wirklich ebenbürtig mit analogem Diamaterial der Spitzenklasse. Nicht besser und nicht schlechter.....

... Die digitale Diashow unterscheidet sich ja eben von der analogen durch die Effekte die du zur Verfügung hast, Bilder die sich bewegen, drehen, zoomen, ja sogar Panoramafahrten, dies ist weit mehr als ein statisches Bild, eine völlig neue Art von Diashow lässt sich so kreieren. .......

Gruß  Maik


Aber auch wenn man nicht solch professionelle Show mit Vertonung und allen technisch möglichen Tricks plant, bietet die Digitaltechnik zahlreiche Vorteile:

Raffinierte Überblendungen von Bild zu Bild sind ohne aufwendige Mehrprojektoren-Technik möglich. Hinweistexte können in die Bilder eingeblendet werden. Beliebige Diashows können aus Tausenden von Fotos durch Anklicken zusammengestellt oder durch Aufruf entsprechender "Keywords" aufgerufen werden. Anschließend müssen keine Dias wieder mühselig in die verschiedenen Kästen zurücksortiert werden.
Es gibt keine Probleme mit mangelnder Planlage der Dias bzw. beschlagenen und verschmutzte Gläser usw..

.... Und all das ist auch auf dem HD-Fernsehbildschirm möglich, wenn man nicht so viele Gäste hat und den Aufwand mit Verdunkelung, Leinwand, Projektor und Lautsprechern vermeiden möchte.
 



Vergleich Beamer (Leinwand) / Notebook

Aus 3,45 m Entfernung ist der Bildeindruck (Bildwinkel) eines 1,2 m breiten 4:3 Bildes exakt so wie bei einem 15" Monitor eines 4:3 Notebooks aus 90 cm Entfernung. In beiden Fällen kann man gleich viele Details erkennen.
Trotzdem werden die Gäste natürlich von dem "großen" Leinwandbild stärker beeindruckt sein.


(Ansicht von oben)


Übrigens ist ein 4:3 Foto selbst auf einem 40" HDTV-Bildschirm nur ca. 70 cm breit.

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Vergleich der Bildschirmgrößen

Ein TV-LCD-Bildschirm mit 80 cm Bildschirmdiagonale hat etwa die gleiche Bildhöhe (ca. 40 cm) wie ein konventioneller 65er Bildschirm (Bild unten). Daneben habe ich zum Vergleich einen 19" PC-Bildschirm und ein WXGA Notebook gestellt.

Wir erkennen, dass ein 4:3 Foto (bzw. eine normale TV-Sendung) bei beiden TV-Bildschirmen etwa gleiche Bildhöhe hat. Ein TV-LCD-Bildschirm zeigt das Bild aber in einer deutlich höheren Auflösung (768 bzw. 1080 Zeilen) als ein Röhren-TV. Deshalb sind z.B. Internetseiten nur auf einem LCD-Bildschirm lesbar.
Der 19" PC-Bildschirm hat zwar eine noch höher Auflösung, ist aber zu klein, um mehreren Besuchern seine Bilder zu zeigen.
Sehr ungünstig ist übrigens der WXGA-Notebook-Bildschirm für die 4:3 Bilder. Sie werden sehr klein dargestellt, mit schwarzen Streifen links und rechts.

Bei 16:9 Fotos und TV-Filmen (2. Bildreihe) ist der Breitformat-Bildschirm eindeutig im Vorteil. Das Bild ist deutlich größer und nutzt den Bildschirm voll aus.

Für solche Fotos und Filme ist das WXGA-Notebook durchaus geeignet. Es zeigt dann nur rel. schmale Streifen oben und unten, HD-ready-Notebooks gar keine..
 

16:9 LCD-TV

normal TV

 PC 19" (4:3)          WXGA

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Vergleich bezüglich der Auflösung

nteressant ist auch ein Vergleich der verschiedenen Bildschirme unter dem Aspekt der Auflösung. So ist erkennbar, welcher Bildschirm die meisten Bilddetails zeigt.

Die folgenden Bildchen zeigen (im gleichen Pixel-Maßstab) jeweils das gleiche Foto im 4:3 Format auf einem
-  PC-TFT-Bildschirm mit 1280 x 1024 Pixel 
    --> Schmale Streifen oben und unten, da dieser Bildschirm etwas höher als 4:3 ist.
-  normalen 4:3 PAL-Fernseh-Bildschirm
-  TV-Gerät mit LCD-Bildschirm  1366 x 768 (WXGA)  --> Streifen rechts u. links
 
     (entspricht etwa einem WXGA-Notebook)
-  Voll-HDTV LCD-Bildschirme mit 1920 x 1080 Pixel

Zum Vergleich habe ich im letzten Bild die Bildgröße eines älteren Beamers (1024 x 768 Pixel) eingeblendet.
Höchste DVD-Qualität (4:3) ist übrigens nur "lumpige" 768 x 576 Pixel (= 0,4 "echte" Pixel ≈ 1 MP-Kamera).

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Digitaler Bilderrahmen

Und es gibt noch eine weitere Möglichkeit, seine Digitalbilder zu präsentieren: Ein "Digitaler Bilderrahmen" wird immer beliebter..
Das ist nichts anderes als ein kleiner LCD-Bildschirm, der in einen Bilderrahmen eingebaut ist und den man sich auf den Schreibtisch stellen oder an die Wand hängen kann.
Die meisten können sogar Videos und MP3-Dateien abspielen, wobei eine ständige Geräuschkulisse sicherlich nicht jedermanns Sache ist ...
Die Bilder sind ca. 16x12 cm groß und werden nach einer vorgewählten Zeit gewechselt. Ein normaler Speicherchip genügt, um die Bilder in den Bilderrahmen zu zaubern. Manche Geräte haben auch einen internen Speicher, manche kommen sogar ohne Stromanschluss aus.
Beim Kauf sollte man auf einen möglichst großen Betrachtungswinkel, eine gute Bedienbarkeit (Helligkeit, Medienwechsel usw.), genügend Rechenpower (zügiger Bildwechsel) und eine ausreichende Auflösung (mind. 640 x 480) achten.
Sinnvoll ist es, die Bilder vorher mit IrfanView o.ä. auf das Format des Rahmens (z.B. 3:2 oder 16:9) zu beschneiden, um schwarze Streifen zu vermeiden. Die Reduzierung auf die Auflösung des Rahmens spart Speicherplatz und beschleunigt den Bildwechsel.

Der Bilderspaß kostet zwischen 100.- und 200.- Euro.
Es gibt auch größere Bilderrahmen. Aber die kosten erheblich mehr ....

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Letzte Überarbeitung: 22.01.2010