| Wie scanne ich Bilder ein? |
Einscannen von Farbfotos
usw.
| Für kleine Bilder (z.B. Briefmarken) muss mind.
1200 ppi
gewählt werden. Für Bilder ab 10 x 15 cm sollte man
mind. 600 ppi wählen. Die so erstellte Datei ist sehr groß und muss anschließend (vor dem endgültigen Speichern) mit einem Bildbearbeitungs-Programm auf eine sinnvolle Größe herunter gerechnet werden. Dadurch vermeidet man übrigens auch die hässlichen Moire-Muster, die sich sonst bei Scans von gedruckten Bildern (Zeitung!) zeigen. Die Scans von 10 x 15 Bildern sollten auf unsere "Standardgröße" von 1800 x 1200 Pixeln heruntergerechnet werden. Selbst detailreiche Fotos enthalten nicht mehr Details! Bei den meisten Bildbearbeitungs-Programmen kann man
"ppi" sowie die Bildgröße in "cm"
oder "Pixel" vorgeben. |
Einscannen von KB-Dias und -Negativen
| Die besten Ergebnisse erzielt man zweifellos, wenn
- falls vorhanden - das KB-Negativ bzw. -Dia direkt
eingescannt wird.
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Eine
Möglichkeit ist, einen Spezial-Scanner mit entsprechend hoher
Auflösung zu verwenden. Eine andere Alternative sind (rel. teure!) Flachbett-Scanner mit entsprechend hoher Auflösung, die mit Hilfe einer Durchlicht-Vorrichtung auch für das Scannen von Negativen und Dias hervorragend geeignet sind. Sie können bis zu 12 Dias in einem Durchgang scannen und sind auch für Großformat-Farbbnegative geeignet. Trotzdem sollte man sich überlegen, ob es nicht doch sinnvoller ist, einen Spezial-Scanner und zusätzlich einen ganz preiswerten Flachbettscanner zu kaufen. Letzterer reicht für das Scannen von Farbfotos völlig aus und kostet weniger als 60.- Euro .... Wichtiger als extrem hohe Auflösung ist, dass der Scanner auch Dias mit dunklen Bereichen einwandfrei (rauschfrei) wiedergeben kann. Hier ein (sehr stark vergrößerter!) Bildausschnitt, gescannt mit einem normalen und einem hochwertigen 4000-ppi-Scanner mit hoher Farbtiefe 4,8):
Eine sehr gute Zusammenstellung aller aktuellen Scanner mit ausführlichen Testberichten unter: www.filmscanner.info |
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Wenn man mit einem 4000 ppi - Scanner mit 16 Bit pro Farbkanal ein Dia
einscannt, dann erhält man eine 20 MP Datei (110 MB als TIF)! Aber
enthält ein normales Dia so viele Details???? |
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| Nach Einscannen von zahllosen meiner normalen Amateurbilder kann ich mit Überzeugung sagen: Mit mehr als 2000 Pixel Bildhöhe würde bei mehr als 99% meiner Bilder nur das Korn vergrößert dargestellt! |
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_____________ Man kann aber auch ganz anders an das Thema herangehen
und zwar mit der Frage:
Sollen die Bilder nur am
Bildschirm formatfüllend betrachtet werden .... auf absehbare Zeit ist
eine Bildhöhe von 1200 Pixel die
obere Grenze sehr guter TFT-Bildschirme. Selbst Voll-HD-TV-Bildschirme
haben nur eine Bildhöhe von 1080 Pixeln. Für 1800 x 1200 würde zwar
ein Scanner mit mind. 1200 ppi ausreichen. Trotzdem sollte er besser
(echte!) 2000 ppi
haben. Eine Faustformel besagt nämlich, dass
man mit etwa doppelter Zielauflösung scannen und anschließend auf die gewünschte Bildgröße
herunterrechnen sollte. |
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| Immer wieder werde ich gefragt, wie man
am einfachsten große Dia-Sammlungen einscannen könne. Hierfür empfiehlt
sich ein Scanner, der wie ein Diaprojektor aussieht (sh. Bild) und ein ganzes
Dia-Magazin mit bis zu 50 Dias (100 im CS-Magazin) automatisch digitalisieren kann. Papp- und Vollglasdias mag er
aber nicht! Die Auflösung und Bildqualität ist sehr gut. →Testbericht. Nachdem man einen Diakasten eingelegt hat, arbeitet er völlig selbständig. Pro Dia benötigt er zwar mind. 3 Minuten, aber das stört ja nicht.
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Wer allerdings Wert auf höchste Qualität
legt und/oder viele Kodak-Papp-Diarähmchen hat, muss sich einen nicht ganz
billigen
Nikon Scanner mit einem Zusatzgerät für die Stapelverarbeitung
kaufen. |
www.Henner.info
Letzte Überarbeitung:
12.06.2008