| Kamera-Daten |
Exif-Daten
| Fast alle
Digitalkameras speichern mit dem Bild gleichzeitig auch sehr viele
Zusatzinformationen, wie z.B. Blende, Belichtungszeit, ASA-Wert usw.!
Diese "Exif"-Angaben sind später sehr nützlich und sie bleiben bei
manchen
Bildbearbeitungsprogrammen voll erhalten (z.B. bei
IrfanView). Bei Photoshop CS2 fehlen nachher leider die "Hersteller-Angaben"; hier steht bei Canon z.B. der ASA-Wert und die Bildqualität! (Musterbeispiel, gezeigt mit Exifer) Mit Exifer ist sogar eine nachträgliche Änderung dieser Daten möglich, falls man z.B. vergessen hat, die Kamera auf die Ortszeit umzustellen. Die Exif-Angaben beantworten z.B. Fragen wie:
Außerdem enthält jede JPG-Datei ein (Mini)-Vorschaubild. Speziell diese "Vorschaubild" vergrößert die Dateigröße um etwa 4 KB. Deshalb lasse ich alles bei meinen Internetbildern weg! Nachträgliche Angaben In der Exif-Datei landen z.B. auch die in Windows-Fotogalerie unter "Titel" eingetragenen Angaben in "Dokumenttitel" und "Beschreibung". |
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Die Datumsangaben einer JPG-Datei |
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Die letzten Angaben sind übrigens mit dem MS-Explorer unter "Eigenschaften" aufrufbar. Das Aufnahmedatum erscheint in dem Fenster, wenn man mit der Maus über das Bild fährt. Bei Vista werden dort auch alle Keywords (als "Markierung") und als "Titel" die Bemerkung (Caption) gezeigt.
Beispiel:
Nach der Bearbeitung (kurz nach dem
Übertragen) |
Querformat / Hochformat
| Zunächst werden alle Fotos im Querformat
(in Richtung des Monitors) gespeichert. Wenn dazwischen einzelne
Hochformatbilder sind, können sie nachträglich z.B. mit dem WIN-Explorer
markiert und alle mit einem Klick entspr. "gedreht" werden. Dabei werden
die Bilder nicht wirklich gedreht, sondern es wird lediglich den Dateien
ein Index hinzugefügt, der die Darstellung auf dem Bildschirm entspr.
beeinflusst. Manche Kameras haben einen Lagesensor eingebaut, der bei Hochformatfotos diesen Index automatisch setzt. Das hat zwei Vorteile:
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GPS
| Immer mehr in Mode kommt, dass die Kamera
über einen GPS-Empfänger verfügt und bei jeder Aufnahme (wenn sie denn die
Sattelitensignale erkennt) die genaue Position erfasst und in der
Bilddatei abspeichert. Ein nützlicher Gimmick für Weltreisende, die
hinterher nicht mehr wissen, wo sie eigentlich gewesen sind. Sie können
das dann mit Google Earth nachvollziehen. Nützlich ist, dass manche Kameras dieses Signal auch dazu benutzen, die jeweilige Ortszeit einzustellen. |
IPTC-Daten
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Unabhängig von den
Exif-Daten können mit geeigneten Programmen noch weitere Angaben
nachträglich direkt in die Bilddatei
eingefügt werden: Neben den IPTC-Daten gibt es noch den "JPG-Kommentar". Er wird aber von manchen Programmen nicht gelesen und sollte deshalb nicht benutzt werden. |
Programme zum Ansehen der Kamera-Daten
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Übersichtliche Zusammenfassung aller IPTC-Daten bei ThumbsPlus

Und so zeigt Photoshop dann diese IPTC-Daten ("Beschreibung"):

| Wichtig ist hierbei, dass das
Programm auch vorhandenen Stichwörter mit einem Leerfeld (z.B. "1A
Motiv") erkennt und nicht als zwei getrennte Stichwörter ansieht. |
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Und zum Schluss noch Hinweise zu Windows: In die mit Windows XP zu den Bildern (rechte Maustaste) aufrufbaren "Eigenschaften > Dateiinfo > Bemerkungen ...usw." sollte man keine Eintragungen machen! Das ist wieder einmal so eine Sonderlösung von unserem Freund Bill G., die nur Microsoft lesen kann! Bei Vista-Fotogalerie wird der unter "Markierung" eingegebene Text von anderen Programmen in den IPTC-Daten unter Keywords (Stichwörter) gezeigt. Der in "Titel" eingegebene Text wird von anderen Programmen unter "Titel" sowie in "Beschreibung", Comments" oder "Thema" gezeigt. Umgekehrt werden in Fotogalerie die von anderen Programmen eingetragenen Keywords und Bemerkungen korrekt unter "Markierung" und "Titel" angezeigt. |
www.Henner.info
Letzte Überarbeitung:
16.02.2010