Neben der
Blende bestimmt
die Belichtungszeit die Lichtmenge, die den Film bzw. Sensor erreicht.
Bei den allerersten (Holz-)Kameras nahm man einfach für einige Sekunden den
Objektivdeckel ab, um die Fotoplatte zu belichten. Diese Zeiten sind natürlich
längst vorbei.
Genormt sind folgende Abstufungen, bei denen jeweils die Lichtmenge halbiert
wird:
30; 15; 8; 4, 2, 1, 1/2; 1/8; 1/15; 1/30; 1/60;
1/125; 1/250; 1/500; 1/1000; 1/2000; 1/4000 [Sek.]
Kurze Belichtungszeiten fangen Bewegungen ein.
Hier ein Beispiel, wie die extrem kurze Leuchtdauer des Blitzes das Wasser
"einfriert". Sie liegt z.B. für den
Metz 28 CS-2
zwischen 1/300 und 1/45.000 Sekunde.

Lange Belichtungszeiten lassen Bewegungen verschwimmen (hier: 1/15 Sek.). Das gibt den Fotos
manchmal einen besonderen Reiz.

|