| Monitorsucher |
| Bei Kameras mit mehr als 4x Zoom ist ein optischer
Durchsichtsucher technisch sehr schwierig zu realisieren. Problemlöser ist ein Monitorsucher. Er zeigt (durch eine Lupe
vergrößert) das Motiv auf einem Mini-Monitor. Außerdem sind alle
Belichtungs- und Kamera-Informationen eingeblendet. Ein Problem war anfangs die zu geringe Auflösung des Mini-Monitors. So hatte z.B. die Fuji FinePix 4900 (Urahn der S9500) nur rel. wenig (Sub-) Pixel, die FinePix 602 immerhin schon 180.000; gute Kameras haben heute 235.000 (Sub-) Pixel. Wer meint, die Güte eines Spiegelreflexsuchers könne ein Monitorsucher niemals erreichen, der sollte mal eine Panasonic G1 in die Hand nehmen. Mit 1.440.000 (Sub-)Pixel bietet er eine Auflösung, die mindestens so gut und hell wie die eines guten Spielsuchers ist. Zur Information: Die Angabe "Pixel" in
Kamera-Spezifikationen bezieht sich auf die Summe aller (Farb-) Zellen.
1.440 000 solcher (Sub-)Pixel ergeben ein Bild von 800 x 600 Pixel. Und hier ist meine "Weissagung"
von 2004: |
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"Spiegelreflex"-Kameras mit Monitorsucher? Woher nehme ich heute (8.3.2004) den Mut,
dem Monitorsucher und dem abklappbaren Monitor auch für zukünftige
Kameras mit
Wechseloptik eine große Zukunft vorherzusagen? Contra
Wir sprechen uns in einigen Jahren wieder ..... |
_____________________ Nachtrag 07.04.2006 |
Die Alternative zum (Durchsicht- ; Monitor-; Spiegel-) Sucher:
| Der Bild-Monitor als Sucher |
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Vorbei sind heute die Zeiten, als Digitalkameras noch ein "Mäusekino"
als Monitor hatten. Die großen Monitore heutiger Kameras können durchaus
einen optischen Durchsichtsucher ersetzen. Außerdem sind Letztere -
wenn überhaupt vorhanden - meist so winzig, dass man gar nicht in
Versuchung kommt, sie zu benutzen. Offenbar dienen sie nur als
(fragwürdiges) Verkaufsargument!
Belichtungshilfe. Anzeigen von Infos
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| Im Gegensatz zum Spiegelsucher und erst recht zum Durchsichtsucher könnte ein Monitorsucher bei allen bisher genannten Beispielen noch mithalten. Außerdem kann er durch seinen Dioptrien-Ausgleich das leidige Lesebrillen-Problem lösen. Aber es gibt Situationen, die nur von einem Live-Monitor bewältigt werden können: ![]() Direkter Augenkontakt möglich In vielen Fällen (Fotos von Kindern, Gruppenfotos, Portraits ...) nutze ich den Monitor nur, um die Kamera auf mein Motiv auszurichten (dabei gibt es auch bei grellstem Sonnenschein keine Probleme). Dann beobachte ich mein Motiv über die Kamera hinweg und warte auf den optimalen Augenblick. Direkter Augenkontakt ist dann möglich und der ist besser als jeder Monitor oder Sucher! |
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Besitzer von SLRs ohne Live-Monitor müssen sich für solche Motive flach auf den Bauch legen ... |
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.... und noch drei Hinweise: Fragt man Besitzer von Kameras, die zusätzlich einen Monitorsucher haben (z.B. Fuji F6500), wie oft sie ihn benutzen, so wird immer geantwortet: "Ich benutze (fast) nur den großen Bild-Monitor!". Überzeugender kann nicht bewiesen werden, dass offensichtlich die o.g. Nachteile des Bild-Monitors in der Praxis keine große Rolle spielen. In analogen Zeiten schwärmten viele Profis vom großen (Mattscheiben-)Sucher der 6x6 Spiegelreflexkameras. Angeblich war die Bildwirkung damit viel besser zu beurteilen als mit einem Spiegelsucher. Die Live-Monitore heutiger Digitalkameras sind fast gleich groß und sogar garantiert leuchtkräftiger. Video-Kameras haben ausnahmslos
einen beweglichen Monitor, den fast alle Filmer lieber benutzen als
einen Durchsicht- bzw. Monitorsucher. |
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Eine wichtige Funktion (bei SLRs die
einzige!) des Monitors ist, die aufgenommenen Bilder direkt nach der
Aufnahme zu zeigen, um sie ggf. zu wiederholen. Im Gegensatz zu den SLRs bieten Bridge- und Superzoom-Kameras zusätzlich den Monitorsucher als "Bildbetrachter". Der zeigt auch bei prallem Sonnenschein ein sehr gutes Bild; besonders, wenn er eine Auflösung von über 200.000 (Sub-) Pixeln hat. |
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Letzte Überarbeitung:20.12.2009