| Was würde ich kaufen? |
| Schon zu meinen "Analog-Zeiten" stellte
sich mir die gleiche Frage: Spiegelreflex- oder Kompaktkamera? Was nun folgt, ist meine ganz persönliche Meinung und ich würde mich nicht wundern, wenn sie bei einigen Lesern auf erheblichen Widerspruch stößt. |
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Wie bei fast jedem Foto-Amateur war auch für
mich vor Jahren eine Spiegelreflexkamera der Inbegriff einer
Traumkamera! Mit der damals brandneuen Minolta XD7 erfüllte ich mir 1977
dann endlich diesen Traum. 1988 gönnte ich mir zum Geburtstag die Minolta Dynax 7000i.
Ergebnis: Im Digital-Zeitalter machte ich dann eine ähnliche Erfahrung! Von 2001 bis 2004 fotografierte ich mit Digital-Kameras die Zoom bis 210 mm und alle Belichtungs-Optionen hatten: Zunächst Fuji 6900 (--> "Vietnam") dann 602 (--> "China" und Squaredance-Bilder). Nun habe ich mal alle Bilder
durchgesehen, die in dieser Zeit entstanden sind. Bei jedem habe ich
mich gefragt, ob es auch mit einer Mini-Kamera
mit 3x Zoom und ohne manuelle Belichtungsmöglichkeit) möglich gewesen wäre.
Ergebnis: Gründe:
Aber mind. 95 % aller Fotos wären mit meiner F31 möglich gewesen. Ganz abgesehen von der vorbildlichen Auflösung und Bildqualität der F31, die bis zu A4-Ausdrucken einen Vergleich mit den meisten Baby-SLRs nicht zu scheuen braucht!. Außerdem hätte es sehr viele zusätzliche Bilder gegeben, weil eine kleine Kamera nicht so oft zu Hause
bleibt! (Hinweis) |
| Wer nicht unbedingt auf Fernreisen kamerascheue Menschen und Tiere (Safari), den Mond usw. formatfüllend aufnehmen will, muss jetzt nicht mehr weiter lesen! |
Große Kamera mit lichtstarkem Tele?
Eines ist aber unbestreitbar: für qualitativ höchstwertige Bilder (Hochzeitsfotos,
extreme Tele-Aufnahmen und Ausschnittvergrößerungen, Poster usw.) stoßen die
meisten kleinen "Immer-dabei-Kameras" an ihre Grenzen.
Besonders dann, wenn es sich um ein Simpel-Modell oder eine schicke
"Lifestyle-Kamera" handelt, die nur für Sonnenscheinfotos geeignet sind.
Eine
D-SLR
ist allerdings nur dann notwendig, wenn bei schlechter Beleuchtung
schnelle Bewegungen (Sport, Tanzen ...) in höchster Qualität einfangen
werden sollen und/oder wenn wirklich extreme Weitwinkel- / Tele-Objektive
oder sehr hohe Lichtstärke (Hinweis) benötigt werden.
Nachdem ich seit Juni 2007 eine
Fuji
6500 besitze, benutze ich trotzdem - wie in alten Zeiten -
überwiegend die F31. Für mind. 95% aller Motive bin ich
ja für meine Ansprüche bereits bestens gerüstet! Das liegt natürlich
nicht zuletzt daran, dass die F31 im Bereich 36-108 mm mit den meisten
Bridge-Kameras mithalten kann, was für meine alte Ixus 400 nicht gilt!
Die Frage: "Schwer aber gut" oder "klein aber weniger gut" stellt sich für
95% meiner Motive also nicht! |
www.Henner.info
Letzte Überarbeitung:
09.03.2008